Top

GPP vs SPP

 

The will to win ist important, but the will to prepare is vital.

– Joe Paterno (Penn State football coach)

GPP

= General Physical Preparation

GPP bedeutet die allgemeine physische Vorbereitung. Damit ist das rundum Training gemeint. Wer GPP macht wird also in möglichst vielen Bereichen gleichzeitig besser. Dies ist immer mit Blick auf die Art des Trainings zu sehen. Ein Kraftdreikämpfer wird also in allem grundlegend trainiert, was man für den Kraftdreikampf braucht. Dazu zählen zum Beispiel: Bewegungsabläufe, Aerobes Training, Anaerobes Training und Flexibilität.

Um den größten Nutzen aus GPP-Training zu ziehen muss es in den Trainingsplan eingebaut werden und über einige Zeit hinweg gemacht werden. Ich empfehle dir ein Workout auszusuchen (probiere ruhig einige aus bevor du dich entscheidest) und diese dann mindestens für 10 Wochen in dein wöchentliches Training einzubauen. Du musst nicht von Beginn an super in dem Workout sein, aber über die Zeit hinweg wirst du dich verbessern und dein restliches Training wird auch davon profitieren.

SPP

= Specific Physical Preparation

SPP bedeutet die spezielle physische Vorbereitung um in dem Sport besser zu werden. Dazu zählen zum Beispiel beim Kraftdreikampf: Dynamische Kraft, absolute Kraft, spezielle Kraft, Technik.

Was sollst du nutzen?

Der Trick an der Sache ist, ein möglichst optimales Pensum an GPP zu haben (Das wäre das Minimum um den Sport zu betreiben.), während man die größtmögliche Menge an SPP hat.

Der zweite Trick ist zu wissen, wann man wo schauen muss. Viele Athleten schauen zu erst bei SPP, wenn etwas nicht klappt, dabei liegt das Problem oft bei GPP. Zurück zum Krafttraining kommend bedeutet das: Wenn du schwach bist und stark werden willst wirst du auf GPP schauen und denken, „Das macht mich stark.“ Dabei gibt dir GPP nur die Möglichkeit um mit SPP zu trainieren, das dich wirklich stark macht.

Finde das Minimum an GPP das du brauchst um dein SPP zu maximieren.

GPP Workouts

Hier ein paar GPP Workouts, die dir einen neuen Blick auf „General Physical Preparation“ geben werden (von Ross Enamait). Die meisten GPP-Workouts bestehen aus einer etwas schwereren Kraftübung und Konditionsübungen. GPP-Workouts werden grundsätzlich ohne Pause durchgeführt, sofern diese nicht im Workout vorgeschrieben ist.

1. Magic 50

  • 5 Snatches (pro Arm)
  • 5 Swings (pro Arm)
  • 10 Burpees
  • 60sec Pause
  • 5 Runden

2. Aus Infinite Intensity

  • 30sec Burpees
  • 30sec Hampelmänner
  • 30sec High Knee Dumbbell Press (auf der Stelle Sprinten und Kurzhanteln nach oben pressen)
  • 30sec Schattenboxen
  • 5 Runden

3. Aus Infinite Intensity

  • 100 Umschwünge (Seilspringen)
  • 10 Burpees
  • 10 Liegestützen
  • 10 Kniebeugen
  • AMRAP in 10min (As Many Rounds As Possible = So viele Runden wie möglich)

4. BWE-Zirkel (Wolf)

  • 5 Klimmzüge
  • 20 Kniebeugen
  • 15 Liegestützen
  • 10 Ausfallschritte (pro Seite)
  • 5 Burpees
  • AMRAP in 30min

6. Kraft-GPP (Wolf)

  • 1,2,3,4,5,6,7,8,9,10
  • Thruster
  • Swings
  • Auf Zeit

 

Weiterführende Literatur:

http://rosstraining.com/blog/the-magic-50/

http://rosstraining.com/blog/25-repetition-roulette/

https://www.t-nation.com/training/practical-guide-to-gpp

 

, , ,

No comments yet.

Schreibe einen Kommentar

© Expanderkrank 2013-2017.

WordPress Security