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Eintrag 6 – Beine in die Hände

Beine in die Hände genommen

Lange Zeit habe ich meine Beine eher stiefmütterlich behandelt und nur geringfügig trainiert. Schon Anfang des neuen Jahres war das erklärte Ziel: Mehr für die untere Körperhälfte zu tun, den Körper besser im Gleichgewicht zu halten.

Jetzt konkretisiert sich das Vorhaben in der Teilnahme an einem Volkslauf in meiner Heimatstadt. Dort will ich Anfang September diesen Jahres auf der 10km Strecke an den Start gehen. Die Laufschuhe hatte ich schon vor langer Zeit an den Nagel gehangen, doch jetzt greife ich nochmal an. Meine letzte Teilnahme an einer solche Veranstaltung geht auf das Jahr 2008 zurück. Damals lief ich eine 46er Zeit auf die 10km. Jetzt soll alles anders werden!

Mein Training sieht komplett anders aus als immer nur laufen gehen. Stattdessen renne ich nun im Training nur noch in Stiefeln. Das gestaltet sich sehr anstrengend. Letzten Donnerstag, nach 20 Minuten Querfeldein-Laufens hatte ich spürbaren Muskelkater in den Oberschenkeln und den Waden, zwei Tage lang. Und dabei ist mein Fitnesslevel doch ganz gut… Das Rennen in Stiefeln ist ein alter Trick von mir. Als ich früher immer zum Bus rennen musste, weil ich grundsätzlich zu spät los lief, hat mir das den Durchbruch beim Laufen beschert. Denn vorher konnte ich mich einfach nicht steigern, so sehr ich es auch probiert hatte. Um eine schnelle Zeit zu Laufen bedarf es weniger an Ausdauer, es Bedarf eher an Beinkraft! Ausdauer sollte natürlich ausreichend vorhanden sein. Deshalb nun der nächste Gedanke um mehr Würze in die Sache hinein zu bringen: Bahnrad fahren!

Heute habe ich mein neues Fahrrad getestet, bin 1,5h gefahren. Das Fahrrad ist wie ein Rennrad aufgebaut, hat nur einen Gang und als Besonderheit keinen Leerlauf. Man muss quasi immer treten! Und genau das war wahrscheinlich das Ungewohnte… Auf den letzten Metern bekam ich ordentliche Krämpfe in beiden Beinen. Nach ca. zwei Minuten ließen sie erst nach. Es ist aber auch teuflisch, da die letzten Meter etwa 500m bergauf gehen. Das Rad an sich ist sehr schnell und leichtgängig. Und man muss dazu sagen ich fahre jeden Sonntag mit dem Fahrrad, mit zusätzlichem Widerstand sogar und einem Anhänger dran. Doch diese Tour war anders und hat mich echt aus dem Sattel geworfen. Eine kompromisslose Fahrmaschiene die hoffentlich richtig Musik in die Muskeln bringt. Nach meinem ersten Eindruck wird sie das.

Und als ob das alles nicht ausreichen würde, habe ich schon die nächste Idee im Hinterkopf, die auch noch umgesetzt wird! Wenn der Sommer dann irgendwann da ist, es warm draußen wird und die Sonne drückt werde ich schwimmen gehen. Aber einfach nur schwimmen, nein, das wäre zu einfach, das macht jeder. Ich will in Klamotten planschen gehen. Das sollte nochmal eine ganz neue Herausforderung darstellen! Alles was andere machen, trainieren, dass muss ich auf einem ganz anderen Level tun. Nur so kann ich besser als der Rest werden. Mit Herz und Verstand!

Jetzt wisst ihr wie ein expanderkranker Mensch seine Beine trainiert. Ich halte euch auf dem Laufenden!

Und so sieht das Ganze aus:

Ratazong Fahrrad laufen

Ratazong in Lauf-Kluft, mit seinem Fahrrad

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