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Gas-/Trainingsmaske

Diese Maske wird dir helfen gigantische neue Höhen im Training zu erreichen! Doch wie soll das funktionieren und was macht sie überhaupt?

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Gasmaske

Gas-/Trainingsmaske

Aus dem Kampfsport-Training kam die Idee eine Trainingsmaske zu bauen, die Höhentraining simulieren kann. Anfangs sah diese Maske noch aus wie eine Gasmaske, mittlerweile sieht sie nur noch aus wie ein guter Atemschutz. Manche ersetzen diese Trainingsmaske durch eine Gasmaske und erhoffen sich den selben Effekt, doch bringt eine Gas-/Trainingsmaske das selbe wie Höhentraining?

Was kann die Maske nicht?

Die Gas-/Trainingsmaske kann keinen Effekt im Sinn eines Höhentrainings hervorrufen!

Für ein echtes Höhentraining benötigt man Sauerstoffmangel, denn nur dadurch steigt die Konzentration der roten Blutkörperchen und damit auch die Sauerstofftransportkapazität des Blutes. Sauerstoffmangel gibt es in größerer Höhe (sogenannte ‚dünne Luft‘), weshalb in Leistungssportarten (Boxen, Langläufer, Rennradfahrer, etc.) Trainingslager in Höhengebirgen stattfinden. Denn die Erhöhung der roten Blutkörperchen ist das vorrangige Ziel eines Höhentrainings.

Die Maske erhöht lediglich den Atemwegswiderstand, was jedoch keinen Effekt auf die Sauerstoffkonzentration und daher auch nicht auf die roten Blutkörperchen hat. Stattdessen haben solche Masken den Effekt, das man körpereigenes Abgas (Kohlendioxid) wieder in die Lunge zurückführt. Im Endeffekt steigt damit die Kohlendioxidkonzentration im Blut an, die Sauerstoffkonzentration jedoch bleibt gleich.

Schwindel beim Training und Konzentationsschwäche sind erste Anzeichen für eine Selbstvergiftung mit Kohlendioxid! Währe der Atemwegswiderstand noch höher, könnte man theoretisch in eine kohlendioxidbedingte Bewusstlosigkeit fallen.

Das kann die Maske!

Durch den erhöhten Atemwegswiderstand ist eine verstärkte Arbeit der Atemmuskulatur notwendig. Also trainiert man mit der Maske seine Atemmuskulatur.

Zudem kann sie tatsächlich die Lungenkapazität erhöhen, sprich die Menge an Luft in der Lunge bei maximaler Einatmung. Dies hängt mit der Ausatmung gegen den erhöhten Widerstand der Maske zusammen, wodurch auch das letzte Lungenbläschen geöffnet wird.

Es ist aber KEIN Höhentraining!

Wie ich die Maske nutze

Ich nutze die Maske für das Training der Atemmuskulatur bei kurzen knackigen HITT oder Tabata Einheiten. Bei längeren Cardio oder Intervall Trainings verzichte ich auf die Maske, sie ist mir dann nur im Weg ist. Intensität wird dann nämlich über Geschwindigkeit und Widerstand geregelt. Ähnliches gilt für Kettlebell Workouts, Joggen und Seilspringen.

Als ich das erste Mal mit der Gasmaske trainierte, merkte ich schon nach den ersten 5 Atemzügen den erhöhten Atemwiderstand. Dieser Widerstand gepaart mit einem knackigen Squat Thrust Tabata und du hast nach dem Training das Gefühl doppelt so viel Luft atmen zu können – als würde dein Brustkorb mit dem Training wachsen.

Eine interessante Idee ist, die Maske beim Aufwärmen zu tragen und sie für das Training auszuziehen. Ich habe dies Zeitweise gemacht, jedoch ist mein reguläres Warm Up nicht intensiv genug um die Atmung genug zu beanspruchen.

Zu guter Letzt bleibt zu sagen

Nutze solche eine Maske (egal ob Trainings- oder Gasmaske) nur mit einer Aufsichtsperson und achte auf die Signale deines Körpers, denn wie bereits erwähnt kann man in eine kohlendioxidbedingte Bewusstlosigkeit fallen.

Nutzt du eine Gas- oder Trainingsmaske oder hast du vor eine zu nutzen?

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