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Wolfs Tagebuch III – Wieder hier!

Ja, ich bin wieder hier! Einige werden denken: „Der war doch nie weg!“ Doch, war ich und zwar das ganze letzte halbe Jahr.

Wolf Back April 2015

Rücken (April 2015)

Ich bin wieder hier!

Wie im Artikel „Expanderkrank im Jahr 2015“ erwähnt, war ich im Endspurt meines Studiums und habe mich dafür zurück gezogen. Nun bin ich wieder hier! Wie es bei mir ernährungs- und trainingstechnisch in dieser Zeit lief will ich euch hier kurz darstellen.

Aktuelle Daten (21.06.2015)

  • Gewicht: 106,2kg
  • KfA: 14%
  • LBM: 90,4191kg
  • BF: 15,78,08kg
  • FFMI: 26,1140

Caliper-Faltenmessung (mm)

  • Brust: 12,12,12
  • Bauch: 30,24,26
  • Bein: 16,10,12

Umfänge (cm)

  • Nacken: 44
  • Oberarm: 44
  • Brust: 119
  • Bauch (überm Nabel): 95
  • Hüfte: 113
  • Oberschenkel: 68

Subjektiv betrachtet würde ich sagen, ich habe am unteren Bauch, am Arsch und am Oberschenkel zugenommen, aber an den Armen, Schultern und Waden Fett verloren. Ich würde mich mit Augenmaß eher auf 16% als auf 14% Körperfett schätzen. Die schwankenden Bauch- und Beinfalten können ein Hinweis darauf sein, dass die Caliper-Messung nicht ganz genau ist. Um dem auf den Grund zu gehen, müsste ich jedoch eine Radiologische Diagnose mittels DXA machen. Diese ist für Herbst dieses Jahr geplant und ich bin schon richtig gespannt, was dabei raus kommt!

Ernährung

Erstaunlich lange habe ich es geschafft meinen Ernährungsplan durch zu ziehen. Ich hätte gedacht, dass ich früher einbreche, aber anscheinend waren meine Disziplin und mein Wille doch groß genug um es trotz Lernstress sehr lange durch zu ziehen. Als mit dem Ernährungsplan gebrochen war gab es kein Halten mehr, Fastfood, Süßkram, zu viel Fett, zu viel Zucker – ich habe mich essenstechnisch so richtig schön daneben benommen.

Interessant fand ich trotzdem, dass ich das unterbrochene Fasten weiter durch zog und zwar mit Leichtigkeit. Teilweise weitete ich das Fasten auch auf den Nachmittag aus und aß abends dann eine große Portion. Allerdings ebenfalls interessant: Ich habe nicht begonnen mir jeglichen Scheiß ungehalten rein zustopfen, es blieb im Rahmen.

Nun will der gespannte Leser wissen, wie es meinem Körper ergangen ist. Nun, wie oben abzulesen ist, habe ich 4kg zugenommen und 1% Körperfett verloren (laut Caliper und selbst dieser unterliegt Schwankungen). Laut Navy-Methode habe ich einen KfA von 18%, dieser kommt mir jedoch zu hoch vor.
Aber der Umstieg zurück auf den Ernährungsplan fällt mir verdammt schwer. Einerseits, weil es mir vorkommt als müsste ich Unmengen an Essen verspeisen, andererseits weil ich an den Low Carb Tagen sehr große Lust auf Carbs verspüre. Nach der ersten Woche läuft der Ernährungsplan schon wieder richtig gut und die anfänglichen Probleme an Low Carb Tagen sind wie weggeblasen. Jedoch besteht das Gefühl das ich mir Unmengen an Essen rein schaufeln muss weiterhin.

Training

Bis zum 14.05.2015 habe ich mein Training größtenteils wie geplant durchgezogen, jedoch mit ungeplanten Pausen (dazu später mehr). Danach bestand mein Training aus der kurzen Radfahrt zur Uni um Bücher zurück zu bringen oder auszuleihen und hin und wieder aus etwas Training mit den lila Gummibändern. Meistens machte ich die Warm Up Routine zum Expander-Training damit um mich wenigstens etwas fit zu halten.

Am 15.06.2015 bin ich wieder ins Training eingestiegen, mit den selben Werten, die ich im Mai erreicht hatte – FUCK YEAH!

Trotzdem ist grade wieder kürzer treten angesagt. Wieso? Ich habe ein über die Jahre recht gutes Körpergefühl entwickelt. Dieses hat sich als sehr präzise erwiesen, wenn es darum geht Trainingspausen einzulegen, um Krankheit vorzubeugen. Oft höre ich dann „Du siehst doch fit aus, warum trainierst du dann grade nicht?“ Einfache Antwort: „Weil ich gelernt habe meinem Körper zu vertrauen, wenn er sich nicht nach Training fühlt.“ Du wirst dich fragen, wie ich dann damit umgehe. Ich gehe spazieren. Nur weil ich mich nicht nach anstrengendem Krafttraining fühle, heißt es nicht das ALLE Bewegung gestrichen werden muss. Leichte Bewegung, wie eben Spazieren gehen, ist perfekt um den Kreislauf anzuregen, aber nicht zu überstrapazieren.

Wenn du darüber mehr erfahren willst, solltest du den Artikel Trainingspause durch Erkältung lesen.

Abschließende Gedanken

Für mich heißt es jetzt erstmal zurück finden ins Training. Danach ist mein Ziel wieder zurück auf die 102kg dun 14-15% zu kommen und diese bis ins Jahr 2016 auch zu halten. Weiter habe ich meine sportliche Zukunft noch nicht geplant.

Ich habe in den letzten Monaten versucht wenigstens eure E-Mails und Anfragen weiterhin zu bearbeiten. Trotzdem hat sich da einiges angestaut, was ich nun in der kommenden Woche abarbeiten werde. Ich habe euch nicht vergessen! Wer schreibt, bekommt eine Antwort – versprochen!

06th of July 2015

06th of July 2015

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