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Sinn und Unsinn körperlichen Trainings

Sinn und Unsinn körperlichen Trainings 2
Wieder einmal füllt mich (Ratazong) die gärtnerische Arbeit im Betrieb voll aus. Angesichts einer 58h-Woche, die ausschließlich aus körperlicher Arbeit besteht, stellt sich die Frage nach sportlichem Training gar nicht. Das Ausgraben der Ballen mit Vollmetal-Spaten, das Auf- und Abladen der Pflanzen mit Erdballen, das viele Laufen, Schleppen und dazu die vielen Stunden gehen auf die Substanz. Eigens um die Arbeit schwerer zu gestalten und meinen Körper weiter zu stählen, habe ich mir vom Schlosser einen Grabespaten bauen lassen, der komplett aus Metal ist und 11,5kg wiegt 😉

Angesichts täglich knapp über 10h Plackerei unter der Woche wirkt jedes Training lächerlich und wie verschwendete Mühe und Energie. Ich kann nur herzlich über Sportler lachen, die körperliche Arbeit unterschätzen. Hier bedarf es Kraft, Ausdauer, Abhärtung, Erfahrung und Wetterunempfindlichkeit. Die Mentalität und die Einstellung müssen stimmen. Wie viele Leute kommen und gehen wieder, weil es zu anstrengend ist, die Bedingungen zu schlecht sind oder sie mit den anderen nicht auskommen.

Sportlich gesehen ist Arbeit nicht als Training zu betrachten. Allerdings gibt es immer wieder Arbeiter, die durch ihre immense Kraft und ihr Durchhaltevermögen beeindrucken. Auch wenn es nur eine Hand voll sind und die meisten Arbeiter sich auf einem normalen Fitness-Niveau bewegen. Doch worin liegt der Unterschied, dass die Einen extrem stark sind und die Anderen nur fit? Die Antwort scheint recht simpel. Die Ernährung macht den Unterschied. Ein Großteil der Arbeiter isst schlichtweg zu wenig. Erst bei entsprechender Kalorienzufuhr kann der Körper wachsen. Grade bei über 10h täglicher Belastung muss gefuttert werden! Man kann nicht zuviel essen und die Angst dick zu werden ist völlig unbegründet. Die erhöhte Nahrungszufuhr hilft zudem noch bei der Regeneration.

Sinn und Unsinn körperlichen Trainings 1
Der zweite Faktor ist die Art der Arbeit. Es muss genügend Belastung da sein! Die extrem langen Zeiten sind da eher negativ. Aber unterm strich geht es darum das Beste aus der Arbeit heraus zu schlagen. Und ich sage euch, mit vielen Kalorien, harter harter körperlicher Arbeit und dem richtigen Lebenswandel lässt sich viel Kraft aufbauen. optisch gesehen vielleicht weniger hübsch, aber abartig stark, übermenschlich vom Körpergefühl und den Fähigkeiten die daraus erwachsen.

Positive Beispiele gibt es jedenfalls genug. Die meisten begehen den kapitalen Fehler zu wenig zu essen, dem Körper die Energie, den Energieüberschuss zu nehmen, der nötig ist um Muskeln auf zu bauen.

Der menschliche Körper passt sich gut an. er passt sich an alles an, was von ihm gefordert wird! Das sieht man an Kraftdreikämpfern oder Gewichthebern. Der Normalbürger drückt 50kg auf der Bank, der Kraftdreikämpfer 200kg oder mehr. Daran sieht man wie viel Potential in uns steckt. Es liegt an uns es aus zu schöpfen. Die Anpassung wird stattfinden, wenn die Energiebilanz stimmt.

Zudem ist es extrem wichtig den richtigen Lebenswandel an den Tag zu legen. In der Arbeiterklasse verwurzelt ist vor allem übermäßiger Alkoholgenuss und das Rauchen. Beides ist negativ! Der Alkohol ist ein absolutes No-Go. Aber auch das Rauchen ist schlecht, da viele Raucher lieber einen Lungentorpedo zünden, als einen Happen zu essen.

Wenn man diese Probleme erkannt hat, hart an sich arbeitet, ehrgeizig ist und sich gern bewegt, dann kommt der Erfolg von allein. Und ihr werdet sehn wie lächerlich Training sein kann.

Sinn und Unsinn körperlichen Trainings 3

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One Response to Sinn und Unsinn körperlichen Trainings

  1. ratazong 10. März 2013 at 14:03 #

    das unterste bild is mein zeitungsfahrrad. ich trage nämlich jeden sonntag zeitungen aus und fahre dabei ca. 15 bis 20km. bei wind und wetter und auch an schneereichen tagen 😉 man darf es sich im leben nie zu leicht machen. nur wenn man sich fordert wird man wachsen. in dem sinne soll das foto, was nach der runde am 17.2.13 entstanden ist motivieren. der schnee war so hoch, es hat ständig durchgeleihert beim treten und wiederstand hat man dann auch genug. aber es macht spaß und is wirklich was anderes. bei trockenem wetter kann jeder rad fahren, das ist keine herausforderung 😉

    im übrigen, auf dem obersten foto, das zeigt nur den spaten, wir ham auch größere pflanzen, keine sorge.

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