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Was hindert uns am stärker werden – Teil 2

Im ersten Teil der Reihe ging es um die Begrenztheit des menschlichen Verstandes und das die Mehrheit das eigenständige Denken verlernt hat, was seinen Grund wohl in einem Informationsüberangebot hat.

Was hinter uns am stark werden?

Was hinter uns am stärker werden?

Heute betrachten wir ein anderes Hindernis, das jeder etwas professionellere Sportler kennt. Man versteift sich auf einen Plan, versucht verbissen eine Progression bei immer der gleichen Übung zu erlangen. Man hat einen Tag an dem man trainieren wollte, aber andere Dinger erledigen muss usw.

Wir sind nicht frei, solange wir so denken. Solange wir immer wieder die Pflicht verspüren das oder das zu machen, so und so viele Sätze und am besten noch zu der und der Zeit. Damit sollte jetzt ein für alle mal Schluss sein! Betrachten wir erst einmal was uns stark macht. Stark macht das richtige Training. Es muss eine Steigerung geben und es müssen immer neue Reize gesetzt werden. Das alles klingt einfach, doch auf Dauer wird der Tag der Stagnation kommen. Nach etlichen Wechseln des Trainingsplans, nach Jahren, völlig egal wann, irgendwann ist Schluss, das Ende der Fahnenstange erreicht.

Wirklich?

Nein, im Grunde noch lange nicht, aber dazu müssen wir die Natur verstehen lernen. In der Natur entstehen immer neue Dinge. Ob es sich um Mutationen, neue Kreuzungen, neue Verhaltensweisen bei Tieren oder das Erschließen anderer Lebensräume handelt. Das sind nur eine Hand voll Beispiele. Die Natur macht einfach. Es wird allem eine Chance gegeben. Hinterher erst stellt sich heraus ob es funktioniert hat oder nicht. Es gibt noch nicht einmal einen Grund, außer das Leben selbst. Der Mensch ist genauso ein Teil der Natur und funktioniert auch genauso! Man darf sich nicht so viel Gedanken machen und sollte stattdessen einfach probieren. Es muss einfach stattfinden. Möglichst kein zu monotones und einseitiges Training, aber jeder merkt von selbst, was einen stark macht.

Letztens zum Beispiel stand ich mit dem Auto auf einem abgelegenen Weg. Hab es abgeschlossen und bin 250 Schritte vom Auto weg gegangen. Die Strecke bin ich dann im Handstand zurück gelaufen. Egal wie lange es dauert und das ich das sonst nie trainiere und das sich der Rollsplitt in die Handflächen bohrte. Ich hab es getan weil einfach die Gelegenheit dazu da war, ich wollte es mir beweisen! Letztens kam ich von Arbeit. Zum Feierabend gab es Bier. Ich war dann zu Hause, aber nicht 100% nüchtern, aber auch nicht müde. Also bin ich mit meinem Bahnrad eine Runde gefahren. Danach war der Alkohol verbrannt und ich war aufgedreht durch die Beanspruchung. Aus Spaß hab ich dann ein paar Züge mit dem Expander gemacht und dabei einen neuen Rekord aufgestellt.Es geht manchmal alles wie von selbst, man muss nur das tun wonach einem ist. Man muss es einfach machen!

Was ich auch noch damit sagen will, der Körper reagiert manchmal sehr merkwürdig auf das Training. Übungen von denen man glaubt, das sie Blödsinn sind, können viel bewirken und das was immer wieder in Büchern, Zeitschriften, Filmen, Internet propagiert wird, das bringt manchmal gar nichts. Sehr oft sogar. Liegestütz auf Fingerspitzen ist genau so eine Übung. Viele tun das als Spielerei oder Show ab oder das es einfach nur starke Finger bringt. Die bekommt man dadurch, aber es ist trotzdem eine andere Übung als normale Liegestütz. Durch die Spannung in den Fingern wird die restliche Muskulatur auch stärker angespannt. Man muss einfach nur probieren und selbst herausfinden was funktioniert! Diese ganzen Fitnessgurus wissen doch auch nicht mehr was sie anderes bringen sollen, als das was allgemein bekannt ist. Jeder der sich eingelesen hat in das Thema und eine Zeit lang Sport betreibt, denkt er weis bescheid. Aber er weiß nur was alle wissen.

Rata Zong Finger Tip L-Sit

L-Sitz auf Fingerpsitzen

Wahre Stärke braucht jahrelange Erfahrung, Köpfchen und Freiheit in Denken und Handeln. Werdet frei im Denken und Handeln! Und hinterfragt nicht alles, probiert es doch lieber aus. Das habe ich an sämtlichen Foren gehasst. Alles wird hinterfragt und auseinander genommen, anstatt selber an zu testen und sich ein Bild zu machen.

Viele haben Angst. Angst Muskeln oder Kraft ein zu büßen, wenn nicht die gängigen Übungen trainiert werden. Deshalb trauen sich die wenigsten mal ein neues Konzept zu bringen. Das sollten jetzt sehr viele Denkanstöße sein, die sich hoffentlich positiv auf euer Handeln auswirken und euch in die Form eures Lebens bringen!

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